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19.06.2018

Hessische Landesregierung und private Investoren gründen gemeinsamen Start-Up-Fonds

Innovative Geschäftsideen und die Gründung von Start-Ups sind für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes enorm wichtig. Denn sie generieren neue Arbeitsplätze, stärken die Region und schaffen durch neue Produkte und Dienstleistungen einen Mehrwert. Zur erfolgreichen Ansiedlung solcher jungen Unternehmen müssen aber die notwendigen Voraussetzungen und attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hessen hat hier schon enorm viel zu bieten, demnächst sogar noch mehr:  

Zur Stärkung von Gründern in Hessen und darüber hinaus haben die Landesregierung und private Investoren gemeinsam den Start-Up-Fonds „Futury Venture Fonds Deutschland-Hessen“ gegründet. Im Fokus stehen dabei Gründungsvorhaben und junge Unternehmen, die mit bis zu 20 Millionen Euro gefördert werden können. Das Konzept des Fonds hat der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer gestern im Frankfurter TechQuartier vorgestellt. „Öffentliche und private Hand stärken so gemeinschaftlich Deutschland und Hessen als Gründerstandort“, so Dr. Schäfer. „Mit dem Futury Venture Fonds wollen wir auch die Finanzierungsmöglichkeiten weiter verbessern, damit junge Talente ihre Ideen und Geschäftsmodelle möglichst hier in Hessen verwirklichen“, ergänzt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Für jeden Euro eines privaten Investors stellt das Land denselben Betrag zur Verfügung. Beide Seiten können jedoch höchstens 10 Millionen Euro investieren. Maximal die Hälfte der in den Fonds eingezahlten Mittel können außerhalb Hessens investiert werden. Das Land Hessen und eine von privaten Investoren gehaltene Gesellschaft werden jeweils zu 50 Prozent Gesellschafter des Futury Venture Fonds.

Neben zahlreichen weiteren strategischen Kooperationspartnern bietet die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BM H), die das öffentliche Beteiligungsgeschäft des Landes Hessen verwaltet und als Tochterunternehmen der WIBank in die hessische Wirtschaftsförderung eingebunden ist, über den Futury Venture Fonds Zugang zu einem breit gefächerten Netzwerk, darunter die hessischen Hochschulen und Universitäten sowie die Unternehmen in Hessen. Die BM H übernimmt zudem für den neuen Fonds zentrale Dienstleistungsaufgaben. Mit der Geschäftsführung des Fonds wird neben Unternehmensberater Michael Singer auch BM H- Geschäftsführer Jürgen Zabel betraut.

Die Laufzeit des Futury Venture Fonds wird zehn Jahre betragen. Die Unternehmensbeteiligungen des Futury Venture Fonds werden mit i.d.R. 100.000 bis 500.000 Euro festgesetzt, mit einer Laufzeit von fünf bis sieben Jahren. Über die Beteiligungen entscheidet der Investitionsausschuss des Futury Venture Fonds, den beide Partner – öffentlich und privat – gleichberechtigt bilden. Los geht es nach den hessischen Sommerferien.

Mehr Informationen unter: www.futuryvc.de

Die vollständige Mitteilung des Ministeriums vom 18. Juni 2018 können Sie hier nachlesen.

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