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Mietwohnungen: Hessisches Programm Energieeffizienz

Hessisches Programm zur Energieeffizienz im Mietwohnungsbau

Es wird die nachhaltige und hochwertige energetische Modernisierung von Mietwohnungen sowie der Neubau von hocheffizienten Mietwohngebäuden in Hessen gefördert, und zwar zusätzlich zu den entsprechenden, zinsgünstigen Programmen der KfW – Bankengruppe.

  • Tilgungszuschuss zu KfW-Darlehen
  • bis zu 5,0 Prozent möglich

Was wird gefördert?

Förderfähige Maßnahmen sind

  • Investitionen in Mietwohngebäuden zur nachhaltigen Verringerung von CO2 - Emissionen nach dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ und zwar nur diejenigen Maßnahmen, die dazu beitragen, im modernisierten Wohngebäude mindestens das Niveau des KfW-Effizienzhauses 115 zu erreichen,
  • der Neubau von Mietwohnungen entsprechend den Anforderungen des KfW-Energieeffizienzhauses einschl. Passivhäuser nach dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen", und zwar nur diejenigen Baumaßnahmen, welche mindestens das Niveau eines KfW-Effizienzhauses 55 erreichen,

für die ein Darlehen aus den jeweiligen KfW-Programmen bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen beantragt wird. 

Investitionsvorhaben, die nicht diesen hohen energetischen Standards entsprechen, können u.U. aus anderen Programmen der KfW über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ebenfalls zu günstigen Konditionen finanziert werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt ist grundsätzlich jeder Eigentümer von zur Vermietung bestimmten Wohngebäuden, beispielsweise:

  • Wohnungsunternehmen,
  • Wohnungsgenossenschaften,
  • Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände,
  • sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts,
  • private Vermieter.

Welche Voraussetzungen gibt es?

  • Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn gestellt sein.
  • Die Maßnahmen sind von Fachunternehmen durchzuführen.
  • Die in den KfW-Merkblättern zum jeweiligen KfW-Programm geforderten Bestätigungen müssen der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen vorliegen.
  • Mit den Maßnahmen muss spätestens 6 Monate nach der Zusage der Fördermittel begonnen werden. Die Maßnahmen sind zeitnah abzuschließen.
  • Selbstgenutzte Wohneinheiten können nicht gefördert werden.
  • Nicht förderfähig ist weiterhin Wohnraum, der rechtlich und tatsächlich zur dauerhaften Wohnraumversorgung nicht geeignet ist (z. B. Notunterkünfte), der hinsichtlich der Wohnfläche unangemessen groß und in der Ausstattung oder der Höhe der Kosten besonders aufwändig ist.

Wie sind die Konditionen?

Für Investitionsvorhaben nach dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ gilt folgende Regelung:
Für das Darlehen der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen wird ein Tilgungszuschuss von 3,50 Prozent auf den ausgezahlten Kreditbetrag gewährt.

Für Investitionsvorhaben nach dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ gilt folgende Regelung:
Für das Darlehen der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen wird ein Tilgungszuschuss von 5,00 Prozent auf den ausgezahlten Kreditbetrag gewährt.

Der Tilgungszuschuss wird gemeinsam mit dem Darlehen aus dem entsprechenden KfW-Programm bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen beantragt. Bei Bewilligung des Darlehens wird mit dem Zuschussempfänger eine Vereinbarung über den Zuschuss abgeschlossen.
Nach Vollauszahlung des Darlehens und Nachweis über die ordnungsgemäße Maßnahmendurchführung (nach Vorlage des KfW-Vordruckes „Bestätigung nach Durchführung“) wird der Tilgungszuschuss gemeinsam mit dem Tilgungszuschuss der KfW verbucht und reduziert die restliche Darlehenslaufzeit.

Rechtliche Hinweise

Verstößt der Antragsteller gegen die Vereinbarung oder den Darlehensvertrag oder wird ein Zwangsvollstreckungs-, Zwangsversteigerungs- oder Insolvenzverfahren eingeleitet, kann der Zuschuss nicht ausgezahlt werden; ein evtl. bereits ausgezahlter Zuschuss kann zurückgefordert werden.

Der Tilgungszuschuss kann ganz oder anteilig gekündigt werden, wenn die Maßnahme nicht innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss der Vereinbarung begonnen wird. Das gleiche gilt, wenn sie nicht zeitnah durchgeführt werden und die Finanzierung nicht vollständig bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen abgerufen wird.

Ein Rechtsanspruch auf einen Tilgungszuschuss besteht nicht.

Prüfungs- und Auskunftsrecht
Die WIBank ist berechtigt, die Verwendung der gewährten Darlehen jederzeit durch Einsichtnahme in die Bücher, Belege und sonstigen Unterlagen sowie durch örtliche Erhebungen zu prüfen oder durch Beauftragte prüfen zu lassen.
Die Fördermittelempfänger sind verpflichtet, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank auf Verlangen jederzeit Auskünfte über die für die Gewährung der Förderungsmittel maßgeblichen Umstände zu erteilen.

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Der Antrag richtet sich an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Er muss vor Beginn der Maßnahmen gestellt werden. Die entsprechende Bestätigung zum Kreditantrag (je nach in Anspruch genommenen Programmen) muss der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen vorliegen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es die Sache beschleunigt, wenn Sie bei Interesse an den Förderkrediten mit unseren Ansprechpartnern eine Vorabstimmung durchführen. Wir bitten Sie, diese Möglichkeit zu nutzen!

 


Weg zur Förderung

Antragstellung durch Vorlage des zuschussfähigen Darlehensantrages.

Interne Prüfung, ob beantragtes KfW-Darlehen zuschussfähig ist und ausreichende Fördermittel vorhanden sind.

WIBank übersendet ggf. nach erfolgreicher Prüfung Fördervereinbarung zum Darlehensvertrag.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Manja Walden

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