Landwirtschaft Zuschuss

HALM

Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM)

Das Programm dient einer besonders nachhaltigen Landbewirtschaftung in Hessen. Es leistet einen Beitrag zu Erreichung der Ziele des Landes, des Bundes und der EU.

  • Unterschiedliche Maßnahmen förderfähig
  • Besonders nachhaltige Landwirtschaftsbewirtschaftung
  • jährliche Auszahlungsbeantragung zum 15.05.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen, so zum Beispiel ökologischer Landbau, Grünlandextensivierung, Weinbau in Steillagen oder Erhaltung von Streuobstbeständen.

HALM A: Förderung der Zusammenarbeit

Förderung der Zusammenarbeit von Landwirten und relevanten Akteuren im ländlichen Raum zur verbesserten Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen.

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM A1. und A 2. näher definiert, siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung kann bei der Konzepterstellung einmalig 50.000 Euro, für die Umsetzung und Begleitung jährlich bis zu 50.000 Euro betragen.

HALM B: Förderung des ökologischen Landbaus

Förderung der Einführung oder der Beibehaltung des ökologischen Weinbaus. 

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM B. näher definiert,siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung ist abhängig von der zu fördernden Kultur (Acker, Grünland, Feldgemüse, Dauer- und Baumschulkulturen).

HALM C: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau

Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau.

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM C. näher definiert, siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung ist abhängig von der gewählten HALM Untermaßnahme.

HALM D: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren auf Dauergrünland

Förderung besonders nach-haltiger Verfahren auf Dauergrünland.

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM D. näher definiert, siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung ist abhängig von der gewählten HALM Untermaßnahme.

HALM E: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren bei Dauerkulturen

Förderung besonders nach-haltiger Verfahren bei Dauerkulturen.

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM E. näher definiert, siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung ist abhängig von der gewählten HALM Untermaßnahme.

HALM H: Förderung des Arten- und Biotopschutzes in Agrarökosystemen

Förderung des Arten- und Biotopschutzes in Agrarökosystemen.

Die Zuwendungsbestimmungen sind in HALM H näher definiert. Eine Kombination mit anderen HALM-Fördermaßnahmen ist grundsätzlich möglich, siehe Download Übersicht Maßnahmen HALM Die Höhe der Förderung ist abhängig von der gewählten HALM Untermaßnahme.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind die Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe oder von Betrieben des Weinbaus, sowie Zusammenschlüsse von Inhabern, die eine Tätigkeit auf überwiegend landwirtschaftlich oder weinbaulich genutzten Flächen ausüben. Diese müssen den Auflagen und Bestimmungen der verschiedenen Programmmaßnahmen, so wie in der Richtlinie des Landes dargestellt, unterliegen.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Das Antragsverfahren unterteilt sich in einen Zuwendungsantrag und einen Auszahlungsantrag. Der Zuwendungsantrag ist bis zum 01. Oktober eines Jahres für das kommende Jahr zu stellen. Der Auszahlungsantrag ist mit dem Gemeinsamen Antrag  zum 15.05. des Verpflichtungsjahres zu stellen. In Einzelmaßnahmen kann es zu Abweichungen kommen.

Wie sind die Konditionen?

HALM A: Förderung der Zusammenarbeit

Förderfähig ist die Erarbeitung von Konzepten zur Zusammenarbeit und deren Umsetzung und Begleitung.

Die Konzepte werden im Wege der Zusammenarbeit mit anderen relevanten Akteuren (z.B. Umweltverbänden) erstellt und umgesetzt.

Zuwendungsempfänger sind Betriebsinhaber oder Zusammenschlüsse von Betriebsinhabern, auch sofern diese nur zum Zwecke der gemeinsamen Konzeptentwicklung gebildet worden sind.

HALM B: Förderung des ökologischen Landbaus

Gefördert wird die Einführung oder die Beibehaltung eines ökologischen Anbauverfahrens für in Hessen liegende Flächen, die den Kulturgruppen Ackerland, Dauergrünland, Feldgemüse oder Dauerkulturen angehören.

Förderfähig in diesem Sinne kann ebenfalls die ökologische Bienenhaltung und die ökologische Aquakultur sein.

Der Verpflichtungszeitraum beträgt grundsätzlich fünf Jahre.

HALM C: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau

Die Fördermaßnahme ist in insgesamt sieben Untermaßnahmen unterteilt:     

  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau
  • Beibehaltung von Zwischenfrüchten über den Winter
  • Ein- und mehrjährge Blühstreifen-/flächen
  • Gewässer-/Erosionsschutzstreifen
  • Ackkerrandstreifen 
  • Ackerwildkrautflächen

Für bestimmte Untermaßnahmen hängt die Förderfähigkeit von Flächen davon ab, dass sie in einer entsprechenden HALM-Flächenkulisse gelegen sind.

Der Verpflichtungszeitraum beträgt grundsätzlich fünf Jahre.

HALM D: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren auf Dauergrünland

Die Maßnahme ist in drei Untermaßnahmen gegliedert 

  • Grünlandextensivierung
  • Bodenbrüterschutz
  • Kennartennachweis (Schutz pflanengenetisch wertvoller Grünlandvegetation)

Für bestimmte Untermaßnahmen hängt die Förderfähigkeit von Flächen davon ab, dass sie in einer entsprechenden HALM-Flächenkulisse gelegen sind.

Der Verpflichtungszeitraum beträgt grundsätzlich fünf Jahre.

HALM E: Förderung besonders nachhaltiger Verfahren bei Dauerkulturen

Die Maßnahme ist in drei Untermaßnahmen gegliedert

  • Erhaltung von Streuobstbeständen (Erhaltungsschnitt und Nachpflanzung)
  • Erhaltung des Weinbaus in Steillagen

Für bestimmte Untermaßnahmen hängt die Förderfähigkeit von Flächen davon ab, dass sie in einer entsprechenden HALM-Flächenkulisse gelegen sind.

Der Verpflichtungszeitraum beträgt grundsätzlich fünf Jahre.

HALM H: Förderung des Arten- und Biotopschutzes in Agrarökosystemen

Die Maßnahme umfasst zwei Untermaßnahmen

  • naturschutzfachliche Sonderleistungen auf Grünland
  • Arten- und Biotopschutz im Offenland

Für bestimmte Untermaßnahmen hängt die Förderfähigkeit von Flächen davon ab, dass sie in einer entsprechenden HALM-Flächenkulisse gelegen sind.

Der Verpflichtungszeitraum beträgt grundsätzlich fünf Jahre.

Rechtliche Hinweise

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Bewilligung einer Förderung. Die Inhalte der Förderung sind in der Landesrichtlinie „Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen HALM“ mit ihren ergänzenden und erläuternden Anlagen und Leitlinien definiert.

Zusätzlich sind die Inhaber von Betrieben des Weinbaus oder Zusammenschlüsse von Inhabern, die eine Tätigkeit auf überwiegend weinbaulich genutzten Flächen unter den Auflagen und Bestimmungen der HALM-Richtlinie des Landes ausüben.

Wer sind die Kooperationspartner?

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Die hessischen Landkreise, hier die für Landwirtschaft zuständigen Fachdienste und  Ämter 
  • Europäische Union

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Anträge sind zu stellen bei den Landratsämtern und Regierungspräsidium Darmstadt - Weinbauamt Eltville  - für die reinen Weinbaubetriebe, siehe Download Bewilligungsstellen: Landratsämter Für die Antragsverfahren sind die hessischen Landkreise, in dem der Antragsteller bzw. der Betrieb seinen steuerlichen Sitz hat, zuständig.

Downloads


Weg zur Förderung

Der Teilnahmeantrag ist bis zum 01.10. eines Jahres für den Verpflichtungszeitraum des darauffolgenden Jahres zu stellen.

Der Auszahlungsantrag ist im Gemeinsamen Antrag des Verpflichtungsjahres zu stellen.

Die Auszahlung erfolgt ggf. nach Verwaltungs- und eventueller Vor-Ort-Kontrolle in der Regel nach Ablauf des Verpflichtungsjahres.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Daniela Benedix

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