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15.06.2020

WIBank hilft über 4.000 hessischen Unternehmen und Freiberuflern

Innerhalb der letzten Wochen haben rund 4.508 hessische Unternehmerinnen und Unternehmer von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) Förderzusagen in Höhe von 141,4 Millionen Euro erhalten, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für ihr Unternehmen abzumildern.

Im Auftrag des Landes Hessen unterstützt die Förderbank hessische Unternehmen in dieser für die Wirtschaft kritischen Situation mit spezifischen Förderprogrammen. Kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern und Selbstständigen wird aktuell mit einem über die Hausbank vergebenen Darlehen sowie mit einer Direktdarlehensvariante unter die Arme gegriffen:

Mit der Liquiditätshilfe für hessische KMU können seit 26. März 2020 über die Hausbank Nachrangdarlehen zwischen 5.000 Euro und 200.000 Euro beantragt werden. Dabei sind die ersten zwei Jahre tilgungsfrei. Bis heute wurden 76 Anträge gestellt und 8 Mio. Euro bewilligt.

Den Löwenanteil macht aber das Direktdarlehen der WIBank aus. Freiberufler und Selbstständige mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten, können seit dem 3. April 2020 mit der Hessen-Mikroliquidität ein Direktdarlehen der WIBank zwischen 3.000 Euro und 35.000 Euro erhalten. Bei einer Darlehenslaufzeit von sieben Jahren sind zwei Jahre tilgungsfrei. Außerplanmäßige Tilgungen sind kostenfrei möglich. Bisher gingen bei der WIBank 4.844 Anträge ein, von denen 4.587 bereits bearbeitet und 4.436 mit einem Gesamtvolumen von 133,4 Mio. Euro bewilligt werden konnten. Regional liegt der Schwerpunkt der Anträge im Ballungsgebiet Rhein-Main. Alleine Frankfurt steht für 18 Prozent der Anträge. Ein Blick auf die Branchenstruktur der Antragstellenden zeigt, dass rund 46 Prozent aus den drei Branchen Gastronomie, Einzelhandel und Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen stammen. Mehrheitlich stellen Kleinbetriebe mit bis zu vier Mitarbeitenden Anträge.

„Die enorme Nachfrage, vor allem nach dem Direktdarlehen der WIBank, zeigt, dass wir die richtige Antwort auf den Bedarf der Unternehmerinnen und Unternehmer in der aktuellen Lage gegeben haben. Die Landesregierung stellt sicher, dass für beide Programme die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen", sagten Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg.

„Die starke Nachfrage nach den Produkten „Liquiditätshilfe für KMU“ und „Mikroliquidität“ zeigt uns, dass wir gemeinsam mit dem Land Hessen und vielen Akteuren aus der hessischen Wirtschaft die Bedürfnisse der Unternehmen richtig analysiert und adressiert haben. Durch den hohen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die für die „Mikroliquidität“ innerhalb kürzester Zeit fertiggestellte digitale Bearbeitungsstrecke liegt die Bearbeitungszeit zwischen Antragstellung und Bewilligung bei nur noch maximal acht Arbeitstagen. Wir arbeiten weiter daran, die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen“, sagte Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

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