Landwirtschaft Zuschuss

Ausgleichszulage

Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten (Zahlungen für andere Gebiete mit signifikanten Benachteiligungen)

Die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete ist ein Förderinstrument zum Erhalt der flächendeckenden Landwirtschaft auch in den sogenannten benachteiligten Gebieten.

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  • Berechnung nach Lage und Bodengüte
  • Ertragsfähigkeit (LVZ) < 25 beihilfefähig
  • Ausgleich von naturbedingten Nachteilen

Was wird gefördert?

Die Ausgleichszulage (AGZ) wird als Kompensation ständiger natürlicher und wirtschaftlicher Nachteile der Landwirtschaft gewährt. Ziel der Förderung ist es, in benachteiligten Gebieten eine standortgerechte und möglichst flächendeckende Landbewirtschaftung zu sichern.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind aktive Betriebsinhaber landwirtschaftlicher Unternehmen, die ihren Betriebssitz in Hessen haben, in den benachteiligten Gebieten in Hessen landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) bewirtschaften und einen Mindestauszahlungsbetrag von 250 Euro erreichen.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Eine Zuwendungsfähigkeit besteht für Flächen in benachteiligten Gebieten in Hessen sofern sie die Anforderungen des Art. 32 Absatz 2 Buchstabe a) der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 erfüllen.

Die an dem Förderverfahren teilnehmenden landwirtschaftlichen Unternehmen verpflichten sich während des gesamten Verpflichtungszeitraums (Kalenderjahr 01.01. bis 31.12.) die  einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (Cross-Compliance Vorschriften) und die einschlägigen Kriterien und Mindesttätigkeiten gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe c Ziffern ii und iii der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 zu beachten.

Wie sind die Konditionen?

Bei dieser Art der Zuwendung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss als Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung. Die Förderung bezieht sich auf die in Hessen liegende Fläche, auf der die im Merkblatt zum Gemeinsamen Antrag als förderfähig gekennzeichneten Kulturen angebaut werden.

Die AGZ ist im Rahmen des Gemeinsamen Antrags bis zu dem hierfür maßgeblichen Termin bei der zuständigen Bewilligungsbehörde zu beantragen.
Die Ausgleichszulage beträgt im Falle der Grünlandnutzung jährlich mindestens 25 Euro je ha landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF). In Gemarkungen mit besonders hoher Benachteiligung (niedrige Landwirtschaftliche Vergleichszahl) kann der Fördersatz auf bis zu 136 Euro je ha LF ansteigen. Im Falle der Ackernutzung werden jährlich 25 Euro je ha LF gezahlt.
Eine Zahlung erfolgt erst ab einem Mindestförderbetrag von 250 Euro je Zuwendungsempfänger.

Bis zu einer Betriebsgröße von 100,00 ha förderfähiger Fläche beträgt die Zahlung 100 %, von 100,01 bis 250,00 ha 80 % und von 250,01 bis 500,00 ha 60 % der errechneten Ausgleichszulage. Bei den über 500,00 ha je Betrieb hinausgehenden Flächen erfolgt keine Förderung.

Wer sind die Kooperationspartner?

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Die hessischen Landkreise, hier die für Landwirtschaft zuständigen Fachdienste und  Ämter

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Es gelten die Hinweise zur Direktzahlung.


Weg zur Förderung

Die Beihilfe wird beantragt im Rahmen des Gemeinsamen Antrages, jeweils zum 15.05. eines Jahres.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Hans-Michael Peiter

Kontakt

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