Landwirtschaft Zuschuss

Weidetierprämie

Weidetierprämie für Schaf- und Ziegenhalter in Hessen

Die Weidetierprämie für Schaf- und Ziegenhalter ist ein Förderinstrument zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und soll den Erhalt wertvoller Grünlandflächen sowie die Offenhaltung der Landschaft honorieren.

  • Beantragung jährlich bis zum 15.05.
  • Förderung ist tierbezogen
  • Mindestbestand 30 Schafe / Ziegen

Was wird gefördert?

Die Schaf- und Ziegenprämie soll dazu beitragen, die wirtschaftliche Existenz der Schaf- und Ziegenhalter zu sichern. Ziel der Förderung ist es, dem Bestandsrückgang der Schaf- und Ziegenhaltung entgegenzuwirken, um weiterhin die Beweidung wichtiger Grünlandflächen sicherzustellen. Gefördert wird die Haltung der Schafe- und Ziegen, die zum Stichtag 01.01. des Antragsjahres  älter als 9 Monate sind.

Wer wird gefördert? 

Antragsberechtigt sind:

  • natürliche Personen, 
  • landwirtschaftliche Betriebe (unabhängig von der Rechtsform) 
  • sowie sonstige Landnutzer, 

die jeweils selbst Schafe und / oder Ziegen halten.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Der Antrag ist bis spätestens 15.05. bei der zuständigen Bewilligungsstelle einzureichen oder direkt online zu erfassen. Verspätet abgegebene Anträge führen zu einer Ablehnung. Die Schafe / Ziegen müssen zum Stichtag 01.01. des Antragsjahres älter als 9 Monate sein. Hierfür muss ein Nachweis über den Bescheid der hessischen Tierseuchenkasse und die Stichtagsmeldung in der HIT-Datenbank erfolgen. Der Mindestbestand beträgt 30 Schafe und/oder Ziegen. Es kann maximal die Anzahl der Tiere für eine Förderung beantragt werden, die über den Bescheid der Tierseuchenkasse und die HIT-Meldung nachgewiesen worden ist. 

Die Anzahl der Tiere, für die eine Förderung beantragt wird, muss für einen Zeitraum vom 16.05. bis mind. 15.09. im Betrieb gehalten werden (Haltungszeitraum). Tiere, die in dieser Zeit aus dem Bestand ausscheiden, können in der Regel durch andere Tiere ersetzt werden.

Der Betriebssitz des Zuwendungsempfängers muss in Hessen liegen. Antragsteller, deren Betriebssitz außerhalb Hessens liegt, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Da es sich um eine De-minimis-Beihilfe handelt ist eine entsprechende Anlage mit dem Antrag einzureichen.

Wie sind die Konditionen?

Bei dieser Art der Zuwendung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss als Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung. Die Förderung bezieht sich auf die Schaf- und Ziegenhalter, die ihren Betriebssitz in Hessen haben.

Die Weidetierprämie ist bis zum 15.05. des Antragsjahres bei der zuständigen Bewilligungsstelle zu beantragen.

Die Höhe der Zuwendung beträgt, in Abhängigkeit vom Antragsvolumen und den verfügbaren Haushaltsmitteln, mindestens 15 Euro, aber maximal 25 Euro pro Tier und Jahr. Die Mindestauszahlungssumme beträgt 150 Euro je Zuwendungsempfänger. Der Zuwendungshöchstbetrag beträgt 6.666 Euro. Dies entspricht einem Drittel des zulässigen einzelbetrieblichen Höchstbetrags gemäß geltender De-minimis-Regelung.

Sollte das Antragsvolumen die verfügbaren Haushaltsmittel übersteigen, behält sich das Land Hessen Beschränkungen auf eine maximal förderfähige Tierzahl pro Betrieb vor. Der Mindestauszahlungsbetrag von 15 Euro pro Tier wird nicht unterschritten.

Wer sind die Kooperationspartner?

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Die zuständigen Fachdienste und Ämter der hessischen Landkreise

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Die Beantragung der Weidetierprämie erfolgt jährlich bis zum 15.05. für das laufende Jahr. Die Antragstellung kann online oder beim Landratsamt des hessischen Landkreises, in dem die antragstellende Person bzw. der Betrieb ihren/seinen steuerlichen Sitz hat, erfolgen.



Weg zur Förderung

Die Weidetierprämie wird unabhängig vom Gemeinsamen Antrag bis spätestens 15.05. eines Antragsjahres beantragt.

Download des Papierantrages und Abgabe in Bewilligungsstelle oder Antragsabgabe über Online-Antragstellung (www.agrarportal-hessen.de).

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Nina Storck

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