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Soziale Wohnraumförderung: Klimabonus (nur kombinierbar mit sozialer Mietwohnraumförderung)

Sonderprogramm „Klimabonus in der sozialen Wohnraumförderung“

Das Land Hessen fördert den Neubau von energetisch hochwertigen Wohnraum sowie die energetische Modernisierung von bestehendem Wohnraum, der jeweils zur Vermietung an einkommensmäßig berechtigte Wohnungssuchende zweckbestimmt ist, mit einem Klimabonus.

  • Nur in Verbindung mit den Förderprogrammen der Soz. Mietwohnraumförderung
  • Förderung von energ. hochwertigen Neubauten oder energ. Modernisierung von best. Mietwohnungen
  • Barmittelzuschuss max. EUR 450 je qm bei Neubau und max. EUR 650 je qm bei Modernisierung

Was wird gefördert?

Das Land Hessen fördert den Neubau von energetisch hochwertigem Wohnraum sowie die energetische Modernisierung von bestehendem Wohnraum, der jeweils zur Vermietung an einkommensmäßig berechtigte Wohnungssuchende zweckbestimmt ist, mit einem Klimabonus.

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen
  • Juristische Personen

Welche Voraussetzungen gibt es?

  • Förderung nur in Verbindung mit einem neu bewilligten Darlehen aus den Programmen der sozialen Mietwohnraumförderung
  • Neubau von Mietwohnungen: Effizienzhaus (EH) 40 Plus, 40 EE1/NH2, 40, 55 EE1/NH2, 55
  • Modernisierung von Mietwohnungen: Effizienzhaus 40 EE1, 40, 55 EE1, 55, 70 EE1, 70, 85 EE1, 85
  • Betrag wird grundbuchlich mit abgesichert

_______________________
1 EE = Erneuerbare-Energien-Klasse
2 NH = Nachhaltigkeits-Klasse

Wie sind die Konditionen?

Die Förderung wird im Wege einer Festbetragsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt für:

Neubau von Mietwohnungen:
 

Effizienzhaus 55

200 Euro pro m² förderfähige Wohnfläche

Effizienzhaus 55 EE1/NH2

300 Euro pro m² förderfähige Wohnfläche

Effizienzhaus 40

300 Euro pro m² förderfähige Wohnfläche

Effizienzhaus 40 EE1/NH2

400 Euro pro m² förderfähige Wohnfläche

Effizienzhaus 40 Plus

450 Euro pro m² förderfähige Wohnfläche


Der Klimabonus kann nicht mit einem Passivhauszuschlag nach Nr. 4.2.1 und 5.2.1 der Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung kombiniert werden.


Modernisierung von Mietwohnungen:
 

Effizienzhaus 85

250 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 85 EE1

350 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 70

350 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 70 EE1

450 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 55

450 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 55 EE1

550 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 40

550 Euro pro m² Wohnfläche

Effizienzhaus 40 EE1

650 Euro pro m² Wohnfläche

_______________________
1 EE = Erneuerbare-Energien-Klasse
2 NH = Nachhaltigkeits-Klasse

Rechtliche Hinweise

Kein Rechtsanspruch

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Entscheidung wird nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel getroffen.

Rechtsgrundlagen

Für Maßnahmen im Mietwohnungsbau gelten die Vorgaben und Rechtsgrundlagen der Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung vom 9. September 2020 (StAnz. 40/2020 S. 987) sowie die Richtlinie zum Sonderprogramm „Klimabonus in der sozialen Wohnraumförderung“ vom 19.07.2022 (StAnz. 32/2022 S. 913).
Die Kumulierungsverbote nach Nr. 24 der Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung finden für die Gewährung des Klimabonus nach diesem Sonderprogramm keine Anwendung 

Besicherung

Der Klimabonus ist durch eine Grundschuld an dem geförderten Objekt sowie etwaigen weiteren von der WIBank bezeichneten Pfandobjekten in der Regel nachrangig zu sichern. Eine ausreichende Beleihbarkeit muss gewährleistet sein.

Rücknahme und Widerruf des Zuwendungsbescheids

Im Falle einer freiwilligen vorzeitigen und vollständigen Rückzahlung des aufgrund der Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung gewährten Förderdarlehens vor Ablauf der Mietpreis- und Belegungsbindung hat die Bewilligungsbehörde den Klimabonus zurückzufordern. Das Gleiche gilt bei einer Rückforderung des Förderdarlehens nach Nr. 17 bzw. Nr. 18 der Richtlinie des Landes Hessen zur sozialen Mietwohnraumförderung. 

Wer sind die Kooperationspartner?

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Wo muss der Antrag gestellt werden? 

Anmeldung zur Aufnahme in ein Förderprogramm

Bauvorhaben, die gefördert werden sollen, werden zusammen mit der Anmeldung für Fördermittel aus den Programmen zur sozialen Mietwohnraumförderung mit einer verbindlichen Erklärung über die beabsichtigte Miethöhe je m² Wohnfläche bei der zuständigen Wohnraumförderungsstelle bei Ihnen vor Ort (siehe Liste Zuständige Wohnungsbauförderstellen unter Downloads bei den Programmen zur sozialen Mietwohnraumförderung) angemeldet. Zuständig ist in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern der Magistrat, im Übrigen der Kreisausschuss des Landkreises, in dessen Gebiet die Maßnahme errichtet werden soll.

Das für die Wohnraumförderung zuständige Ministerium entscheidet unter Berücksichtigung der vom Magistrat / Kreisausschuss vorgeschlagenen Prioritäten sowie im Rahmen der verfügbaren Mittel über die Aufnahme in ein Bauprogramm. Im Mittelbereitstellungsschreiben wird mitgeteilt, bis zu welcher Frist der detaillierte Antrag der WIBank vorzulegen ist.

Antragstellung

Nach Bestätigung über die Aufnahme in ein Bauprogramm stellt die Bauherrschaft einen förmlichen Förderungsantrag mit allen erforderlichen Unterlagen beim zuständigen Magistrat / Kreisausschuss. Die Anträge können auch der WIBank direkt vorgelegt werden, sofern die WIBank und der Magistrat / Kreisausschuss dem zustimmen. Werden die Fördervoraussetzungen erfüllt, leitet der Magistrat / Kreisausschuss unverzüglich den vollständigen Förderungsantrag an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen weiter. Die im Mittelbereitstellungsschreiben genannte Frist ist hierbei einzuhalten.

Die Wohnungsbauförderstelle prüft die Fördervoraussetzungen und leitet Ihren Antrag nach positiver Prüfung an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen weiter. Hier erfolgt dann die abschließende Prüfung.


Weg zur Förderung

Antragstellung bei der zuständigen Wohnungsbauförderstelle

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