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Corona-Festivalförderung

Programm zur Kompensation fehlender Einnahmen bei pandemiebedingten Ausfällen von Festivals im Jahr 2020

Dieses Programm kann nicht mehr beantragt werden

Was wird gefördert? 

Das Programm dient der Kompensation fehlender Einnahmen bei pandemiebedingten Ausfällen von Kulturfestivals im Jahr 2020.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Veranstalter von Kulturfestivals in Hessen unabhängig von ihrer Rechtsform, deren Veranstaltungen regelmäßig von mehr als 100 Personen besucht werden.  

Welche Voraussetzungen gibt es? 

Festivals im Sinne dieser Richtlinie sind mindestens dreitägige Kulturveranstaltungen in den Bereichen Musik, Darstellende Kunst, Literatur, Film und Kleinkunst, die mehrere Einzelveranstaltungen über einen abgegrenzten Zeitraum unter einem gemeinsamen Titel organisieren.   

  • Gesamtveranstaltungszeitraum mindestens drei Tage, die entweder aufeinanderfolgen oder über einen Zeitraum von nicht mehr als zwei Wochen verteilt sind
  • Das Festival muss in den in den letzten fünf Jahren mindestens zwei Mal stattgefunden haben; die letzte Ausgabe darf nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen. 
  • Nicht antragsberechtigt sind Veranstalter, deren Festivals eintrittsfrei sind.

Wie sind die Konditionen?

  • Die Förderung beträgt höchstens 500.000 Euro. Die maximale Höhe der Förderung errechnet sich aus der mittleren Zahl der verkauften Eintrittskarten der vergangenen drei Festivals. 
  • Festivals, die von gemeinnützigen Vereinen oder privaten Institutionen getragen werden, erhalten bis zu 5,00 Euro pro Ticket.
  • Festivals, die von öffentlichen Institutionen und Gebietskörperschaften getragen werden, erhalten bis zu 2,50 Euro pro Ticket.
  • Dieser Betrag darf die Höhe der nachgewiesenen förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Rechtliche Hinweise

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Billigkeitsleistung besteht nicht. Die Entscheidung wird durch die antragbearbeitende Stelle nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel getroffen.

Billigkeitsleistungen werden nur gewährt, wenn für den betreffenden Schaden keine anderen Förderungen oder Billigkeitsleistungen in Anspruch genommen werden oder werden können und keine anderen Ansprüche auf Schadensausgleich bestehen.

Es handelt sich um Leistungen aus öffentlichen Mitteln im Sinne des hessischen Subventionsgesetzes vom 18. Mai 1977 (GVBl. I S. 199) in Verbindung mit dem Subventionsgesetz vom 29. Juli 1976 (BGBl. I S. 2037). Die Antragsangaben und Tatsachen, von denen die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung, Weitergewährung oder das Belassen der Billigkeitsleistung abhängig sind, sind subventionserheblich im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch. Subventionserhebliche Tatsachen werden im Bescheid benannt.

Die Antragsteller erklären sich mit der Antragstellung damit einverstanden, dass zum Zwecke der Vorhabenprüfung und zur Durchführung des Gewährungsverfahrens die erforderlichen personenbezogenen Angaben sowie die erforderlichen Angaben zum Vorhaben selbst und die die Billigkeitsleistung betreffenden Angaben und Informationen in geeigneter Form erfasst und an die am Bewilligungs- oder Prüfungsverfahren beteiligten Institutionen zur Abwicklung des Förderprogramms weitergegeben werden können. Wird diese Einwilligung nicht erklärt oder widerrufen, führt das zum Abbruch des Verfahrens; eine Billigkeitsleistung kann dann nicht mehr gewährt werden oder eine bereits bewilligte Leistung zurückgezogen werden.

Wo muss der Antrag gestellt werden? 

Die Antragsstellung erfolgt beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Zur Antragsstellung sind ausschließlich die unter www.kunst.hessen.de/kulturpaket abrufbaren Antragsunterlagen zu verwenden.



Weg zur Förderung

Antragstellung beim HMWK unter https://wissenschaft.hessen.de//kulturpaket.

Antragsprüfung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Nach der Prüfung erfolgt ggf. die Übersendung des Bescheides durch die WIBank.

Simone Hohmann

Kontakt

Simone Hohmann

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