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05.03.2018

KfW und WIBank vereinbaren Pilotpartnerschaft zur Weiterentwicklung der onlinebasierten Förderzusage

  • WIBank schließt ihre gewerblichen Förderprodukte an die digitale KfW-Plattform an
  • Kunden und Finanzierungspartner profitieren von höherer Transparenz und Schnelligkeit
  • Ziel ist Aufbau eines deutschlandweiten institutsübergreifenden digitalen Systems für Förderung

Die KfW und die WIBank, das Landesförderinstitut in Hessen, haben vereinbart, die gewerblichen Förderprodukte der WIBank in die onlinebasierte KfW-Fördermittelplattform zu integrieren. Damit werden kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Gewerbetreibende in Hessen künftig die Möglichkeit haben, Fördermittel der WIBank und der KfW online bei ihrem Finanzierungspartner zu beantragen. Der Antrag kann dann in wenigen Minuten automatisiert geprüft und entschieden werden. Die Pilotpartnerschaft beider Förderinstitute ist darauf ausgerichtet, die Plattform zu einer Vertriebs- und Serviceplattform weiterzuentwickeln, die von jedem Landesförderinstitut in Deutschland mit seinen eigenen Produkten selbstständig, unabhängig und kundenorientiert genutzt werden kann. Neben der WIBank ist hierbei bereits auch die L-Bank, das Landesförderinstitut des Landes Baden-Württemberg, Pilotpartnerin der KfW.

Mit der 2014 unter dem Namen „Bankdurchleitung Online 2.0“ (BDO 2.0) gestarteten Fördermittelplattform hat die KfW die technische Grundlage gelegt, um Fördermittel in Deutschland digital, einfach und schnell zugänglich zu machen. Finanzierungspartner können für ihre Kunden die Förderung online beantragen und automatisiert prüfen lassen. Sie erhalten binnen wenigen Minuten eine verbindliche Förderentscheidung. Finanzierungspartner und Kreditnehmer profitieren gleichermaßen von hoher Transparenz, Schnelligkeit und Fördersicherheit.

Eine digitale Förderzusage der KfW wurde erstmals 2014 für wohnwirtschaftliche Finanzierungen erteilt. Gewerbliche KfW-Finanzierungen werden seit 2016 nach und nach in die Fördermittelplattform integriert und damit ebenfalls automatisiert zugesagt. Auch wohnwirtschaftliche Zuschüsse werden mittlerweile über das KfW-Zuschussportal online abgewickelt.

Die aktuell laufende Weiterentwicklung von BDO 2.0 zur Vertriebs- und Serviceplattform (VSP) zielt darauf ab, ein digitales Ökosystem für Förderung in Deutschland zu schaffen. Landesförderinstitute spielen hierbei als starke regional aktive Fördergeber eine zentrale Rolle. Perspektivisch soll die Digitalisierung des Fördergeschäfts noch über die Zusammenarbeit zwischen KfW und Landesförderinstituten hinausgehen: Ziel ist es, ein institutsübergreifendes onlinebasiertes System zu schaffen, in dem Fördergeber, Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Finanzintermediäre, Experten und Kreditnehmer sich vernetzen und miteinander kooperieren können.

Die WIBank ist hierbei einerseits Pilotpartner der KfW und andererseits auch Pilotinstitut eines Zusammenschlusses von neun Landesförderinstituten, der sogenannten Bankenkooperation, gegründet, um die Effizienz und Kundenfreundlichkeit in der Förderabwicklung zu verbessern. Damit besteht die Möglichkeit, über die VSP eine breite Kooperation von Bundes- und Landesförderinstituten auf Augenhöhe zu etablieren und über ein digitales Ökosystem eine noch nie dagewesene Transparenz und Effektivität in der deutschen Förderlandschaft zu schaffen.

„Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Es geht um schnellere, einfachere und transparente Prozesse für alle Beteiligten und damit auch für die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen vor Ort. Die Pilotpartnerschaft mit der KfW und der perspektivische Aufbau eines digitalen Förderökosystems ist dabei nicht nur Vision, sondern Notwendigkeit, um die digitale Zukunft im Sinne der sozialen und wirtschaftlichen Ziele unserer Auftraggeber aktiv mitzugestalten“, so Gottfried Milde, Sprecher der Geschäftsleitung der WIBank.

Mit der Pilotpartnerschaft setzen WIBank und KfW ihren Digitalisierungskurs weiter fort. „Mit der WIBank gewinnen wir einen starken Partner für die Digitalisierung des Fördergeschäfts und die Weiterentwicklung unserer Vertriebs- und Serviceplattform BD0 2.0. Gemeinsam ebnen wir den Weg dafür, dass private und gewerbliche Investoren in Hessen und in vielen weiteren Bundesländern noch schneller und einfacher eine Förderentscheidung für ihr Vorhaben erhalten. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt, um die Förderlandschaft in Deutschland im Interesse der Kunden stärker digital miteinander zu vernetzen.“, sagt Dr. Ingrid Hengster, zuständiges Vorstandsmitglied der KfW für das inländische Fördergeschäft.

 

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