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24.07.2019

Bessere Konditionen beim Hessen-Darlehen

Wer auch mit kleinem oder mittlerem Einkommen in die eigenen vier Wände ziehen will, bekommt in Hessen jetzt mehr Förderung: Für den Bau neuer oder den Erwerb von bestehenden Häusern oder Wohnungen gibt es künftig beim „Hessen-Darlehen“ bis zu 125.000 Euro bei 0,8 Prozent Zinsen. Das sind 25.000 Euro (bei Bestandsimmobilien) bzw. 10.000 Euro (für Neubauten) mehr als bisher. Darüber hinaus wird die Zinsbindung von 10 auf 20 Jahre verdoppelt. „Wir sichern Haus- oder Wohnungskäufern mit dem ‚Hessen-Darlehen‘ die derzeit extrem günstigen Konditionen und geben damit langfristig Planungssicherheit“, sagte Wirtschafts- und Wohnungsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden.

Erstmals sind jetzt beim „Hessen-Darlehen“ auch gemeinschaftliche Wohnprojekte (bewohnergetragene Wohngruppen) förderfähig, sofern mindestens die Hälfte der Haushalte unter die geltenden Einkommensgrenzen fallen. Damit sind die bisherigen Regeln zur Förderung selbstgenutzten Wohneigentums in wesentlichen Punkten verbessert worden.

Weitere Vorteile beim „Hessen-Darlehen“ sind: 

  • Das Land begnügt sich mit einer nachrangigen Absicherung im Grundbuch. Der günstigere erste Rang bleibt frei für Kredite der Geschäftsbanken.
  • Die Landesförderung kann mit Mitteln der KfW, des Baukindergeldes, der Denkmalpflege, der Städtebauförderungsprogramme oder des Dorferneuerungsprogramms kombiniert werden.

„Das sind sehr attraktive Bedingungen gerade für junge Familien“, sagte Al-Wazir. „Wir arbeiten weiter daran, dass besonders im Ballungsraum die fehlenden Mietwohnungen, ob frei finanziert oder als geförderte Mietwohnungen, entstehen. Aber auch den Bau oder Erwerb von selbstgenutztem Eigentum wollen wir wieder attraktiver machen. Denn es hört sich wie eine Binsenweisheit an, ist aber schlicht wahr: Die eigenen vier Wände sind die beste Sicherung gegen Mieterhöhungen und auch Altersarmut.“

„Neben der nachrangigen Eintragung des Darlehens im Grundbuch und der langen Zinsbindungsfrist profitieren neue Kunden beim ‚Hessen-Darlehen‘ ab sofort auch davon, Sondertilgungen ohne Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit in beliebiger Höhe tätigen zu können. Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für volle Flexibilität – vor allem für junge Familien“, sagte Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-Geschäftsleitung. Und er ergänzte: „Wer Eigentum besitzt, sucht keine Wohnung zur Miete – somit sorgt das neu gestaltete Förderprodukt auch für eine Entlastung im angespannten Mietwohnungsmarkt.“

Gegenwärtig kann zum Beispiel ein Paar mit zwei Kindern im Jahr bis zu ca. 82.600 Euro brutto verdienen, um Anspruch auf die Förderung zu haben. Die Einkommensgrenzen werden alle drei Jahre angepasst, das nächste Mal Anfang 2020.

Für den Wohnungsbau stellt Hessen bis zum Jahr 2024 die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Euro bereit. Wohnungspolitik genieße höchste Priorität, sagte Al-Wazir: „Die Landesregierung nutzt alle Mittel – legislative und operative, kurz- mittel- und langfristig wirkende - um Preisexzesse zu unterbinden, den Markt ins Gleichgewicht zu bringen und neue Wohnungen in Wohnquartieren entstehen zu lassen, die so bezahlbar wie lebenswert sind.“

 

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