Apotheke

Innovative Medikamentenversorgung made in Hessen

CompWare Medical bietet mit maja sana® ein innovatives Dosier- und Kommunikations-System für die sichere Medikamentenversorgung zu Hause, Kernelement ist ein automatischer Medikamenten-Dispenser. Das Unternehmen rechnet mit einem wachsenden Markt für sein System und gründete dafür die Tochterfirma „tantum sana GmbH“. Die WIBank macht die hessische Gründung mit Fördermitteln zukunftsstark.

Weltmarktführer aus Pfungstadt
CompWare Medical ist ein mittelständisches Familienunternehmen für medizinische IT-Lösungen mit Sitz im südhessischen Pfungstadt, das 1988 von Günther Kalka und Gerd Meyer Philippi gegründet wurde. In den ersten Jahren entwickelte sich das Unternehmen sehr schnell zu einem bedeutenden Vertriebs- und Servicepartner für Arzt-EDV-Software. Anfang der 90er begann das Unternehmen im Auftrag der Stadt Frankfurt und einer großen Krankenkasse ein IT-Methadon-Dokumentations- und Dosiersystem für die Vergabe des Substituts Methadon aufzubauen. Seit 2000 konzentriert sich das Unternehmen auf diesen Bereich und ist heute dort Weltmarkführer. 

Vom geförderten Projekt zum Millionenpotenzial
Co-Inhaber Gerd Meyer Philippi erläutert die Facetten seines Unternehmens und die Gründung der neuen Tochterfirma: Die Gründung des Tochterunternehmens tantum sana GmbH ist die logische Konsequenz aus unserem in 35 Jahren angesammelten Wissen über IT-basierte Medikamenten-Dosiersysteme und unserem Know-how im Bereich des deutschen Gesundheitswesens. Die Entwicklung von maja sana® begann 2018 als ZIM Projekt in Kooperation mit der Universität Stuttgart, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde. Im Laufe dieser Entwicklung wurde sehr schnell klar, dass der deutsche Markt ein Potenzial im zweistelligen Millionen-Bereich bietet. Allein in Deutschland nehmen über 20 Mio. Menschen mehr als 3 Medikamente täglich ein und 7,6 Millionen Menschen sind 65 Jahre und älter. Darüber hinaus sind auch die EU, USA und weitere Länder als Absatzmärkte hoch interessant.

Wachstum braucht Partner
Für die erfolgreiche Expansion benötigten wir eine tragfähige Finanzierung. Das war mit unserer damaligen Hausbank nicht möglich, denn obwohl wir ein gesundes Unternehmen waren, konnte man sich das Wachstum in diesem speziellen Bereich nicht vorstellen.

In der WIBank haben wir eine starke und kompetente Ansprechpartnerin gefunden"

Nach dem Wechsel unserer Hausbank und einem ersten KFW Kredit war ab 2020 klar, dass wir weiteres Kapital benötigen, um solide Strukturen für die Zukunft zu schaffen. Zur Gewinnung weiterer Kapitalgeber bzw. Investoren auf Dauer musste der Bereich „maja sana digitales Medikamentenmanagement- und Vergabesystem“ als Tochter ausgelagert und finanziert werden. Auf die Fördermöglichkeiten der WIBank sind wir durch unsere Hausbank sowie eigene Recherchen aufmerksam geworden. In der WIBank haben wir eine starke und kompetente Ansprechpartnerin gefunden, die uns bei dieser weitreichenden Entscheidung zur Seite steht. 

Hessisches Erfolgsrezept: Immer besser werden
Unsere IT-basierten Medikamenten-Dosiersysteme sind technisch weltweit Marktstandard. Wir haben mit „maja sana“ in über fünf Jahren eine einzigartige Lösung entwickelt, die sehr vielen Menschen mit Polymedikation das Leben einfacher macht und deren Gesundheit oder Überlebenschancen erhöht. Der Wunsch, permanent besser zu werden, und auch die Lust, sich immer wieder zu erneuern, macht gerade unsere Kontinuität aus. Das schließt zwingend eine genaue Analyse des Marktes und seiner Bedürfnisse ein.

„Wir haben mit „maja sana“ in über fünf Jahren eine einzigartige Lösung entwickelt, die sehr vielen Menschen mit Polymedikation das Leben einfacher macht und deren Gesundheit oder Überlebenschancen erhöht."

Wir begnügen uns nie mit dem Status Quo, sondern gehen immer den einen Schritt weiter, um unsere technischen Lösungen weiterzubringen. Damit geht auch die Notwendigkeit einher, extensive Netzwerke aufzubauen und die richtigen Partner zu finden. Gerade wenn man wie wir mit „tantum sana GmbH“ einen zukünftigen Massenmarkt mit Millionen Nutzern schnell erreichen und richtig entwickeln will, gilt nach wie vor der Satz: Think big. Und das erfordert Kapital von zuverlässigen Geldgebern mit langfristiger Perspektive. 

Markenzeichen: Der Mensch zuerst
Wir sind ein Familienunternehmen und das leben wir jeden Tag und auf jeder Ebene persönlich vor. Für uns zählt immer zuerst der Mensch, ob in der Kundenbeziehung oder in der Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern. Uns kennzeichnen flache Hierarchien, die den Teamgeist fördern und jeden dazu ermuntern, seine Ideen einzubringen. Im alltäglichen Umgang stärken wir die Lernbereitschaft und die Haltung, in einem Problem nicht ein Hindernis zu sehen, sondern eher eine Herausforderung, die Spaß machen kann. Dabei beziehen wir alle Beschäftigten aktiv mit ein und ermutigen sie ihre Potenziale zu entfalten. Ganz gleich ob mittleres Management, Werkstudenten oder Auszubildende. In gewisser Weise spiegelt sich das auch in unserer sozialen Bandbreite wider, denn wir haben eine weitgespannte Altersstruktur, die von 20 bis 71 Jahren reicht. 

Optimistisch in die Zukunft trotz Schwierigkeiten
Obwohl die Gründung von CompWare Medical selbst relativ einfach war, machte uns das schnelle Wachstum zu schaffen. In dieser Phase fehlte es uns an Liquidität und trotz hoher Auftragsvolumen konnten wir lokale Banken nicht als Finanzierungspartner gewinnen. Erschwerend kam hinzu, dass die Drogenmedizin in den Jahren 1990 bis 1998 in Deutschland nicht wirklich anerkannt war, im Gegensatz zu der WHO und Ländern wie Holland, die Schweiz und andere, die schon Jahre zuvor begonnen hatten, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

„Bei allen Schwierigkeiten blicken wir grundsätzlich positiv in die Zukunft."

Aktuell sind wir, wie alle anderen auch, stark von der Corona- Pandemie und dem Ukrainekrieg bzw. den Folgen beim Einkauf und bei der Lieferfähigkeit größerer Mengen an benötigten Komponenten betroffen. Auch die steigenden Preise sind selbstverständlich ein Thema, was zu stärkeren Zeitverzögerungen beim Bau unserer Medikamentendispenser führt. Dazu sind unsere Kunden, die Apotheken, völlig überlastet und das erschwert die eigentlich leichte Akquise. Insbesondere gemeinsame Vertriebsaktivitäten sind nicht immer leicht. Doch bei allen Schwierigkeiten blicken wir grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Denn wir sind in einem der wenigen nach wie vor interessanten Bereiche mit großen Wachstumschancen tätig: digitale Medizintechnik. Und schon jetzt wird unsere technische Lösung aus dem Ausland angefragt.

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