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CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZUR HILFE FÜR UNTERNEHMEN

Info zu Corona-Soforthilfe

Das Förderprogramm "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige" des Bundes und des Landes Hessen können Sie ausschließlich online beim Regierungspräsidium Kassel beantragen unter https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe.

Dort finden Sie alle wesentlichen Informationen zum Antragsprozess, zu den benötigten Unterlagen sowie technische Hilfestellung.

Die Webseite mit den Online-Anträgen ist stark gefragt. Um sie nicht zu überlasten, werden Anträge nach 30-minütiger Inaktivität ungespeichert geschlossen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie alle benötigten Unterlagen und Daten bereits vor Beginn der Antragstellung bereithalten. Das Regierungspräsidium hat eine ausführliche Ausfüllhilfe bereitgestellt, die Sie unbedingt nutzen sollten.

Anträge für die Soforthilfe können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.

Für Fragen zum Antragsprozess (Information und Beratung) stehen die regionalen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern zur Verfügung.

Weitere Details zum Programm finden Sie direkt auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Erreichbarkeit

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie uns in der jetzigen Situation nicht immer direkt telefonisch erreichen. Wir verstehen die Dringlichkeit Ihrer Anliegen und geben unser Bestes, um alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten. Versuchen Sie es erneut telefonisch oder schreiben Sie uns eine E-Mail an foerderberatunghessen@wibank.de. Unsere Kolleginnen und Kollegen melden sich zeitnah. Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte regelmäßig die Seite www.wibank.de/corona.

Neue Unterstützungsmöglichkeiten

gründen & investieren Darlehen

Hessen-Mikroliquidität

  • Kredit von 3.000 bis 35.000 Euro
  • zwei tilgungsfreie Jahre, bei einer siebenjährigen Laufzeit
  • keine banküblichen Sicherherheiten erforderlich
gründen & investieren Darlehen

Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen

  • Kredit bis 200.000 Euro möglich
  • Keine banküblichen Sicherheiten notwendig (Nachrangdarlehen)
  • 2 Jahre endfällig ODER 5 Jahre Ratentilgung mit 2 Tilgungsfreijahren
gründen & investieren Zuschuss

Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6

  • Für Gutachten, die nach dem 13.03.2020 gefordert wurden.
  • Antragstellende müssen auf Grund der Corona-Pandemie in einer Krise sein.

Neue Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen

Hessen-Mikroliquidität

Mit diesem ergänzendem Darlehen können kleine Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) und Soloselbständige zusätzlichen Liquiditätsbedarf finanzieren, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und zur Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist. Finanziert werden alle Betriebsmittel mit dem Darlehen in Höhe von 3.000 bis maximal 35.000 Euro. 

Für das Darlehen wird ein Festzinssatz für die gesamte Darlehenslaufzeit vereinbart. Der Zinssatz beträgt 0,75% p.a. Die Laufzeit des Darlehens beträgt 7 Jahre, hiervon sind die ersten 2 Jahre tilgungsfrei. Die Antragsstellung ist ab dem 03. April 2020 möglich. Weitere Details und Unterlagen zur Antragsstellung  sind ebenfalls ab dem 03. April 2020 verfügbar unter: Hessen-Mikroliquidität.

Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Kredit)

Kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht) und freiberuflich Tätige sowie am Markt tätigen Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH können Darlehen zwischen 5.000 und 200.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 20% aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Nähere Informationen dazu unter: Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen.

Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6 (Zuschuss)

Gefördert wird die Erstellung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Freiberufler, deren Hausbank ein Sanierungsgutachten gemäß IDW S6 fordert und die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind. Der Zuschuss beträgt 50 % der Kosten des Gutachtens, maximal jedoch 10.000 Euro. Weitere Informationen unter: Förderung von Sanierungsgutachten.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen

Hessen setzt bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zunächst auf bewährte Mittel zur Entlastung der hessischen Unternehmen.

So werden in diesen Tagen beispielsweise Finanzämter dafür sensibilisiert, etwaige Anträge auf Steuerstundungen oder geringere Vorauszahlungen zügig zu prüfen. Auch so können die hessischen Unternehmen entlastet werden. 

Darüber hinaus bietet das Land Hessen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und die Bürgschaftsbank Hessen ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen. 

Bitte beachten Sie: Unsere Förderkredite müssen im Hausbankverfahren beantragt werden.

D.h. Sie benötigen eine Bank Ihres Vertrauens, welche für Sie den Antrag bei der WIBank stellt. Anträge, die direkt bei der WIBank eingereicht werden, dürfen wir leider nicht annehmen. Wir verstehen die Dringlichkeit Ihrer Anliegen, möchten Sie aber bitten, das Vorgehen einzuhalten. Nur so können wir alle Anfragen schnellstmöglich bearbeiten.

  1. Kapital für Kleinunternehmen (KfK)
    Kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitenden und 5 Mio. Euro Jahresumsatz können Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50% aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Nähere Informationen dazu unter:
    www.wibank.de/kfk 
  2. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)
    KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz können aus diesem Förderprogramm über ihre Hausbank Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro erhalten. Weitere Informationen sind hier erhältlich:
    www.wibank.de/guw 
  3. Bürgschaften
    bis 2,5 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Diese bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen an. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 312.500 Euro Kredit mit 80 % Bürgschaftsquote besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden. Weitere Informationen finden Sie hier: https://bb-h.de/corona/. Nutzen Sie außerdem das Finanzierungsportal https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ oder die Hotline 0611 1507-77.
  4. Landesbürgschaften
    Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften i. d. R. über 2,5 Mio. Euro. In Kooperation mit der Hausbank kann dadurch sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abgesichert werden. Weitere Informationen dazu unter:
    www.wibank.de/landesbuergschaften 

Haben Sie konkrete Fragen zu den Förderungen über die WIBank?

Wenden Sie sich an die Förderberatung des Landes Hessen bei der WIBank unter der Tel. 0611 774-7333.


Infektionsschutz, Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7023.htm

Gesundheitsämter in Hessen (alle)

https://www.laekh.de/aerzte/16-buerger-patienten/index.php?option=com_content&view=article&id=725&Itemid=499

Gesundheitsämter in Hessen (Suche nach Postleitzahl)

https://tools.rki.de/PLZTool/

FAQ zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2-0

Hessisches Ministerium der Finanzen

https://finanzen.hessen.de/

Aktuelle Infos zu Corona in Hessen

https://www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen

Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes

Aktuelles von der Bundesregierung

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960

Soforthilfe und Liquiditätshilfe des Bundes

Hier können Sie sich umfassend zu den am 13. März veröffentlichten Maßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der Auswikrungen des Corona-Virus informieren. Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier haben sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen wird. Die Regierung errichtet einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Das Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen.

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen zinslos zu stunden.

Steu­er­li­che Maß­nah­men zur Be­rück­sich­ti­gung der Aus­wir­kun­gen des Co­ro­na­vi­rus (CO­VID-19/SARS-CoV-2) 

Bundesagentur für Arbeit

Wer erfahren will, ob und wie Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, sollte sich an die jeweils zuständige Agentur für Arbeit wenden.

Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns übernehmen, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Zudem sollen Arbeitgeber anders als bisher die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen.

Betriebe könnten Kurzarbeitergeld bereits dann nutzen, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Auch Leiharbeiter sollen vom Kurzarbeitergeld profitieren. Ebenso kann die Regierung leichter eine Verlängerung von 12 auf 24 Monate beschließen.

www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen

Unternehmerhotline der Bundesagentur:

Tel.: 0800 45555 20

FAQ-Katalog der BStBK mit den häufigsten Fragen an Steuerberater

Grundsätzliche Informationen

Wo kann man sich über arbeitsrechtliche Aspekte informieren?

Das Bundesarbeitsministerium informiert, welche arbeitsrechtlichen Folgen die Einschränkungen durch Corona für Arbeitnehmende und Arbeitgeber*innen.

An wen können sich Freiberufler/innen und Unternehmen auf Bundesebene wenden, die einen Kredit brauchen?

Das Bundesfinanzministerium informiert umfangreich über das Corona-Hilfsprogramm.

Der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) stellt ebenfalls Informationen zur Verfügung.

An wen können sich Künstler/innen und Solo-Selbstständige wenden?

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erläutert in einem FAQ für Solo-Selbstständige, welche Hilfen beschlossen und geplant sind.

Bei Einnahmeausfällen durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. gibt die Künstlersozialversicherung (KSK) gibt wichtige Tipps.

Lässt sich die Schätzung des gemeldeten voraussichtlichen Jahresarbeitseinkommens im laufenden Jahr nicht verwirklichen, weil zum Beispiel Aufträge storniert werden, besteht jederzeit die Möglichkeit, der KSK die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Mit diesem Formular lässt sich das Jahreseinkommen korrigieren.

Fragen zur Künstlersozialversicherung oder zur Künstlersozialabgabe können bei der  KSK per E-Mail gestellt werden.

Wo können sich Bürger/innen und Unternehmen informieren?

Das Bundeswirtschaftsministerium hat zur Information von

  • Unternehmen unter  030 18615 1515 und für
  • Bürger*innen unter 030 18615 6187

eine Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar ist.

Auf seiner Internetseite hält das Ministerium Informationen bereit.

Hier kommen Sie direkt zu den Förderprogrammen

gründen & investieren Darlehen

Kapital für Kleinunternehmen

  • Keine banküblichen Sicherheiten nötig (Nachrangdarlehen)
  • Kredit von 25.000 Euro bis 150.000 Euro möglich
  • Laufzeit 7 Jahre, endfällig
gründen & investieren Darlehen

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen - Gründung (ERP)

  • Bis zu 1 Mio. Euro möglich
  • 5, 10 und 20 Jahre Kreditlaufzeit
  • Fester Sollzins
gründen & investieren Darlehen

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen - Wachstum

  • Bis zu 1 Mio. Euro möglich
  • 2, 5, und 10 Jahre Kreditlaufzeit
  • Fester Sollzins
gründen & investieren Bürgschaft

Landesbürgschaften

  • Bürgschaft ab 2,5 Mio. Euro
  • Bürgschaftsquote bis 90 Prozent
  • bis zu 1 Prozent Bürgschaftsprovision

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

WIBank Servicecenter

0611 774-7333

Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

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