Breitband: Neues Darlehensprogramm über 200 Millionen Euro treibt Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen voran
Posch: "Infrastruktur, die allen zu Gute kommt“ – Schäfer: "Wesentliche Erweiterung des Förderangebots“
Mit einem neuen Darlehensprogramm über 200 Millionen Euro treibt das Land Hessen den Aufbau von Hochgeschwindigkeits-Datennetzen („Next Generation Access“, NGA) voran. Die zinsgünstigen Kredite sollen kommunalen Unternehmen die entsprechenden Investitionen erleichtern, wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) sowie das Wirtschafts- und das Finanzministerium am Mittwoch mitteilten.
"Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist ein Wettbewerbsvorteil für eine Region, denn Unternehmen machen ihre Ansiedlung beispielsweise von der Verfügbarkeit und Schnelligkeit der Datennetze abhängig. Die Förderung des Ausbaus ist daher konkrete Wirtschaftsförderung, die Unternehmen, Bürgern, Gemeinden und dem Land Hessen insgesamt zu Gute kommt“, erklärte Wirtschaftsminister Dieter Posch. Finanzminister Thomas Schäfer sagte: „Das Darlehensprogramm stellt eine wesentliche Erweiterung der bestehenden Fördermöglichkeiten des Landes Hessen im Bereich Breitbandaus- und aufbau für Hochgeschwindigkeitsnetze dar.“
In weiteren Maßnahmen fördert das Land Machbarkeitsstudien und die Verlegung von Leerrohren, es unterstützt interkommunale Zusammenarbeit und unterhält das Breitbandinformationssystem hesbis, um Investitionen gerade in ländlichen Regionen wirtschaftlich zu machen.
"Private Gesellschaften, die sich zu 100 Prozent in öffentlicher Eigentümerschaft befinden, können nunmehr ein Breitbanddarlehen beantragen. Die Zinsen des Darlehens bewegen sich am unteren Rand des jeweils herrschenden Kapitalmarktniveaus“, sagte Herbert Hirschler, Sprecher der Geschäftsleitung der WIBank, bei der die Anträge zu stellen sind.
Die Darlehenssumme beträgt mindestens 1 Millionen Euro, die Laufzeit orientiert sich grundsätzlich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Investitionen, sie beträgt aber in der Regel rund 15 Jahre. "Damit ergibt sich für die Unternehmen neben dem Zinsvorteil ein weiterer Vorteil durch die lange Lauf- und damit Amortisationszeit“, ergänzte Hirschler.
Die Darlehen sollen die Erstellung passiver Infrastruktur, also Verlegung und Bereitstellung von Leerrohren mit oder ohne Kabel, finanzieren. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Gebiet unterversorgt ist und für die nächsten drei Jahre kein privater Investor eine Erschließung plant. Der Betreiber ist in einem transparenten und offenen Vergabeverfahren auszuwählen.
Ansprechpartner
Claudia Ungeheuer
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)69 9132-3716
Fax: +49 (0)69 9132-8-3716
E-Mail: » Claudia Ungeheuer
Ulrike Franz-Stöcker, Pressesprecherin
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden
Tel: +49 (0)611 815-2020
Fax: +49 (0)611 815-2227
E-Mail: » Ulrike Franz-Stöcker
Stefan Löwer, Pressesprecher
Hessisches Ministerium der Finanzen
Tel: +49(0)611 32-2457
E-Mail: » Stefan Löwer
Standort
Offenbach
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Strahlenbergerstr. 11
63067 Offenbach am Main
Tel.: +49(0)69 9132-03
Fax: +49(0)69 9132-4636
Termine
21.05.2012 Unternehmersprechtag in Offenbach, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
22.05.2012 Unternehmersprechtag in Darmstadt, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
24.05.2012 Unternehmersprechtag in Hanau, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
24.05.2012 Unternehmersprechtag in Wiesbaden, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
30.05.2012 Unternehmersprechtag in Kassel, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
05.06.2012 Unternehmersprechtag in Wetzlar, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen
Termine
05.06.2012 Unternehmersprechtag in Darmstadt, Industrie- und Handelskammer
» Weitere Informationen