Hessisches Integriertes Agrarumweltprogramm (HIAP)
| Programmname | Hessisches Integriertes Agrarumweltprogramm (HIAP) | |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Landwirtschaftliche Betriebe | |
| Programmtyp | Zuschuss | |
| Kurzinfo | Ab 01.01.2007 wurden die beiden Agrarumweltprogramme Hessisches Kulturlandschaftsprogramm (HEKUL) und Hessisches Landschaftspflegeprogramm (HELP) zum neuen Hessischen Integrierten Agrarumweltprogramm (HIAP) zusammengeführt. Das Programm wird aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Hessen finanziert. | |
| Antragstellung | Die jährliche Auszahlung ist zusammen mit dem "Gemeinsamen Antrag" bis zum 15. Mai des jeweiligen Verpflichtungsjahres bei dem jeweils zuständigen Landrat zu beantragen. | |
| Kooperationspartner | Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz | |
Einzelheiten
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Zielsetzung
Dieses Programm soll einen Ausgleich für Landwirte leisten, die bei der Flächenbewirtschaftung mit ihren Leistungen über das gesetzlich geforderte Maß an Umwelt- und Naturschutz hinausgehen.
Es soll für landwirtschaftliche Unternehmen ein Anreiz geschaffen werden, sich zu Produktionsverfahren zu verpflichten, die in besonderem Maße auf den Schutz der Umwelt und die Erhaltung des ländlichen Lebensraums ausgerichtet sind.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind Betriebsinhaber, die Flächen im Bundesland Hessen bewirtschaften.
Voraussetzungen
Nicht förderfähig sind:
- Flächen, für die gesetzliche bzw. untergesetzliche Bewirtschaftungsbeschränkungen bestehen
- Flächen, die aus der Produktion genommen wurden
- Grünlandflächen eines Betriebes, wenn der Betrieb eine Ausnahmegenehmigung von der Ausbringungsobergrenze von 170 Kg N/ ha und Jahr der Düngeverordnung erhalten hat.
- Flächen werden nur gefördert, soweit sie in Hessen liegen.
Verwendungszweck
- Förderung der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die mit dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, der Landschaft und ihrer Merkmale, vereinbar sind
- Erhaltung bedrohter, besonders wertvoller landwirtschaftlich genutzter Kulturlandschaften
- Sicherung einer standortgerechten Landbewirtschaftung in benachteiligten Gebieten
- Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung und somit die Erhaltung einer lebensfähigen Gemeinschaft im ländlichen Raum
- Erhaltung des ländlichen Lebensraumes sowie nachhaltige Bewirtschaftungsformen, die insbesondere Belangen des Umwelt- und Naturschutzes dienen
Art und Umfang der Förderung, Kosten
Die Förderung erfolgt in Form eines jährlichen Zuschusses.
Die Höhe der Förderung kann für die einzelnen Förderverfahren betragen:
- Ökologischer Landbau
160-560 EURO / ha - Standortangepasste Grünlandextensivierung
110-360 EURO / ha - Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten
35-80 EURO / ha - Anlage von Blühflächen oder Schonstreifen
452-600 EURO / ha - Förderung des Pheromoneinsatzes
150 EURO / ha - Weinbau in Steillagen
1534- 2352 EURO / ha - Bewirtschaftung von besonderen Lebensräumen und Habitaten
Bis 660 EURO / ha
Hinweise
Antragsverfahren
Die jährliche Auszahlung ist zusammen mit dem "Gemeinsamen Antrag" bis zum 15. Mai des jeweiligen Verpflichtungsjahres bei dem jeweils zuständigen Landrat zu beantragen.
Kooperationspartner
| Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz |
Ansprechpartner
Standort
Offenbach
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Strahlenbergerstr. 11
63067 Offenbach am Main
Tel.: +49(0)69 9132-03
Fax: +49(0)69 9132-4636
Foerderprogramme
Gemeinsamer Antrag 2012
„Gemeinsamen Antrag 2012“ zur Beantragung der Agrarfördermittel 2012.
Termine
21.05.2012 Unternehmersprechtag in Offenbach, Industrie- und Handelskammer
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Termine
22.05.2012 Unternehmersprechtag in Darmstadt, Industrie- und Handelskammer
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Termine
24.05.2012 Unternehmersprechtag in Hanau, Industrie- und Handelskammer
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Termine
24.05.2012 Unternehmersprechtag in Wiesbaden, Industrie- und Handelskammer
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Termine
30.05.2012 Unternehmersprechtag in Kassel, Industrie- und Handelskammer
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Termine
05.06.2012 Unternehmersprechtag in Wetzlar, Industrie- und Handelskammer
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Termine
05.06.2012 Unternehmersprechtag in Darmstadt, Industrie- und Handelskammer
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